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Sonntagsgedanke – 24. Juni 2018

Am kommenden Dienstag begeht die UNO den Internationalen Tag zur Unterstützung der Folteropfer. Es ist für uns Menschen sehr beschämend, dass wir einen solchen Tag noch nötig haben. Wer Folter anwendet, zeigt eigentlich seine Ohnmacht gegenüber einem Wort (einer Meinung), das offenbar keine Ant-Wort findet als Gewalt.

Schon die ersten Christen haben erfahren, dass Gottes Wort in den Herzen der Menschen mächtig wirkt und viele Mächtigen sich demgegenüber ohnmächtig fühlen und sich nur mit Gewalt zu helfen wissen.

Heute Sonntag (24. Juni) feiern wir Johannes, den Täufer, der für sein offenes Wort seinen Kopf lassen musste (vgl. Mk 6,24).

Am Donnerstag gedenken wir des zweiten Bischofs von Lyon, Irenäus, der für die Verkündigung des Gottes Wortes ebenfalls sein Leben lassen musste.

Am Freitag feiern wir die beiden Apostel Petrus und Paulus, deren Frohbotschaft Christi mit ihrer Hinrichtung sich nicht aus der Welt schaffen liess.

Ein Wort kann mächtiger sein als jedes Schwert. Das bezeugt uns wohl jedes Folteropfer. Und es lohnt sich dafür einzustehen.

Das Wort der Liebe ist Herr über jedes Anti-Wort. Das Wort der Vergebung ist stärker als das Wort der Rache. In dieser Überzeugung ist Jesus gestorben und die Christen bezeugen seine Auferstehung als Überwindung des Todes und jedes Anti-Wortes (des Hasses und der Rache).

In diesem Sinn dürfen wir den 26. Juni als Tag der Unterstützung der Folteropfer begehen und jedem böswilligen Wort ein gutes entgegensetzen. Dieses birgt mehr Kraft in sich.

P. Cyrill

 
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