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Sonntagsgedanke - 12. August 2018

"Ich bin es mir wert, dass ich Sorge trage für mich"

Ich bin es mir wert, dass ich Sorge trage für mich. Diese Haltung nährt sich aus dem Festgedanken vom 15. August. An diesem Tag feiern wir das Fest der Aufnahme Marias in den Himmel mit Leib und Seele. Auch wenn diese Fest auf keine biblische Geschichte bauen kann, ist es durchdrungen vom biblischen Gedanken, dass Gott uns mit Leib und Seele gewollt und geschaffen hat. Dieser Glaube erstreckt sich nicht nur über die Gegenwart des Diesseits, sondern auch über das erhoffte Jenseits. Gott will uns Menschen, ja die ganze Schöpfung, in ihrer leiblichen und geistigen Dimension vollenden. Dieser Glaube wird an Maria exemplarisch zu Ende gedacht.
Diese Überzeugung hat enorme Auswirkungen auf den Umgang mit der eigenen Körperlichkeit und den Respekt vor der körperlich-seelischen Integrität des Gegenübers, sowie den Umgang mit der Schöpfung. Ich trage Sorge zu mir und anderen. Ich bin kein Spielzeug, das man ge-(miss-)brauchen kann, um es später wegzuwerfen. Ich trage eine Würde in mir, die sich in meiner Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit äussert. Der aufrechte Gang ist ein Ausdruck meiner Würde. Ich bin es mir wert, dass ich Sorge trage für Leib und Seele. Das gilt natürlich auch für die Integrität jedes Anderen.

P. Cyrill Bürgi

 
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